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Und was ist mit Gold in Kriegszeiten?

Bild: Michael Steinberg, pexels.com

Und was ist mit Gold? Gold gilt eigentlich als „sicherer Hafen“ in unsicheren Zeiten. Trotzdem ist der Goldpreis zuletzt deutlich gefallen, seit es den Krieg im Iran gibt. Das wirkt auf den ersten Blick widersprüchlich. Aber in Krisen brauchen viele Anleger und Anlegerinnen schnell Geld. Deshalb verkaufen sie auch Gold, um an Bargeld zu kommen. Außerdem war der Goldpreis vorher stark gestiegen – er war also gewissermaßen „zu teuer“ geworden und musste sich erst einmal wieder nach unten korrigieren. Langfristig sehen viele Experten und Expertinnen aber weiterhin gute Gründe für steigende Goldpreise. Zum Beispiel steigen durch teurere Energie oft auch die Preise insgesamt (Inflation). Gleichzeitig werden Zinssenkungen möglicherweise verschoben. Beides macht Gold wieder attraktiver. Deshalb gehen viele davon aus, dass der aktuelle Rückgang nur vorübergehend ist – und der Goldpreis später wieder steigen kann.

TIPP: Silber eignet sich als begrenzte, renditeorientierte Beimischung, während Gold vor allem der Absicherung und Stabilisierung des Portfolios dient. Eine ausgewogene Kombination beider Edelmetalle kann Chancen und Risiken sinnvoll ausbalancieren. Sprechen Sie uns an und informieren Sie sich zur weiteren Entwicklung an den Kapitalmärkten.

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